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Der Iliopsoas

veröffentlicht am 12.10.2018

Durch die dauerhaft abgeknickte Körperhaltung beim Arbeiten, Essen, Autofahren und Fernsehen werden berstimmte Körperregionen wenig bis gar nicht bewegt und die Hüfte dauerhaft gebeugt. Dabei braucht gerade das Hüftgelenk eine intensive Bewegung. Sonst leidet besonders eine Muskelpartie, die für viele unspezifische Rückenbeschwerden verantwortlich ist – der Iliopsoas. Dieser Lenden-Darmbeinmuskel ist oft der eigentliche Ausgangspunkt vieler Kreuzschmerzen. Die gute Nachricht: Auch dieser Muskel kann trainiert werden.

Hüfte und Lendenwirbelsäule bilden eine Einheit. Wenn sich die Hüfte nicht uneingeschränkt bewegen kann, muss die Lendenwirbelsäule diesen Part übernehmen. Sie muss für Stabilität sorgen und die Bewegungsfunktion des Hüftbeugers übernehmen. Das einfachste Mittel zur Vorbeugung eines Ungleichgewichtes ist daher weniger zu sitzen.
Wenn stundenlanges Sitzen nicht zu vermeiden ist, dann ist es zwingend, mit einem spziellen Bewegungsprogramm zu starten. Hier sind große Bewegungen für die Hüfte wichtig, um mobil zu bleiben, oder wieder zu werden. So oft wie möglich sollte daher der Bewegungsspielraum im Hüftgelenk genutzt werden durch korrekt ausgeführte, tiefe Squats oder Kniebeugen.
Zusätzlich sind spezielle Dehnübungen wichtig zur Behandlung des Iliopsoas-Syndroms.
Durch Körperschulung lässt sich zum Beispiel lernen, beim Stehen, Gehen und Sitzen die gebeugte Hüftposition wahrzunehmen und zu verbessern. Kommt es außerdem zu abrupten Stoppbewegungen in Alltag und Sport (z.B. Ballsportarten), gilt es auch diese Verhaltensmuster zu ändern. Unsere Trainer leiten dazu an, Dehnungen auszuführen oder durch bestimmte Übungen die Wahrnehmung des eigenen Körpers zu verbessern, um so eine übermäßige Belastung des Muskels zu verhindern.
Zum klassischen Training des Iliopsoas für Zwischendurch gehört der kleine Ausfallschritt, der sich immer und überall praktizieren lässt.

Weitere viele wertvolle Tipps von unseren Rückenprofis im Studio

Der Iliopsoas